PACS-Server sind eine wesentliche Komponente eines klinischen IT-Systems namens PACS – Picture Archiving and Communication System (Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem). Die Hardware- und Softwarekomponenten eines PACS erfassen digitale Bilder von PACS-Bildgebungsmodalitäten (wie Ultraschall, CT, MRT und Röntgen), speichern sie im DICOM-Dateiformat (Digital Imaging and Communications in Medicine) und übertragen sie an Workstations, wo sie abgerufen und überprüft werden können.
Ein PACS-Server stellt Speicherplatz für die Datenbank dieser DICOM-Dateien bereit. DICOM bezeichnet auch das universelle Übertragungsprotokoll für PACS-Systeme, das die Archivierung, den Abruf und die Verteilung von DICOM-Dateien ermöglicht.
Da die PACS-Bildgebung nicht nur in Radiologie-Informationssysteme (RIS), sondern auch in Krankenhausinformationssysteme (KIS/HIS), elektronische Patientenakten (ePA/EMR) und Praxisverwaltungssoftware (PMS) integriert werden kann, entwickelt sich PACS in der medizinischen Bildgebung zunehmend zum Standard, da immer mehr Krankenhäuser beginnen, es über ihre radiologischen Abteilungen hinaus zu implementieren.
Einige der wichtigsten Komponenten von PACS-Systemen sind:
Während PACS-Systeme ursprünglich aus lokalen PACS-Servern bestanden, gab es in letzter Zeit eine Zunahme von PACS-Systemen mit cloud-basierten PACS-Servern. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist PostDICOM. Dies optimiert das PACS-System weiter in Bezug auf Archivierungskapazität, Kosteneffizienz, Datensicherheit und Datenzugänglichkeit und macht lokale PACS-Server in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen und Praxen, die medizinische Bildgebung nutzen, überflüssig.
PostDICOM fungiert als cloud-basierter PACS-Server, der es ermöglicht, DICOM-Dateien in der Cloud zu speichern und gleichzeitig die Funktionen regulärer PACS-Systeme, die auf lokalen Servern basieren, beizubehalten. Bilder, die mit einer beliebigen PACS-Radiologie-Bildgebungsmethode (z. B. Ultraschall, MRT, CT oder Radiographie) gewonnen wurden, werden im DICOM-Format zusammen mit allen zugehörigen Dokumenten im PDF-, JPG-, BMP- und AVI-Format in der Cloud-Umgebung gespeichert.
Unser hochmodernes PostDICOM-System bietet Cloud-Speicherplatz mit der Option, den Speicherplatz durch ein kostenpflichtiges Abonnement des Dienstes zu erweitern. Für die gespeicherten Daten gibt es kein Zeitlimit; sie bleiben in der Cloud, solange das Konto des Uploaders aktiv ist und die Abonnementgebühr bezahlt wird. Alle Daten werden sicher gespeichert und abgerufen, da Systemschwachstellen durch höchste Sicherheitsvorkehrungen vermieden werden.
PACS-Server werden von Radiologen und Ärzten in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen, Kliniken und zunehmend auch in kleineren Praxen verwendet. Sie werden oft in Verbindung mit einer anderen Art von klinischem IT-System – RIS (Radiologie-Informationssystem) – als schnelle und bequeme Möglichkeit zur Patientenplanung, Nachverfolgung und Interpretation von Untersuchungen sowie zur Abrechnung eingesetzt.
Obwohl PACS hauptsächlich in der Radiologie eingesetzt wird, weitet sich seine Anwendung stetig auf andere medizinische Bereiche wie Kardiologie, Onkologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Neurologie, Orthopädie, Augenheilkunde, Zahnmedizin, Dermatologie, Pathologie, Veterinärmedizin und klinische Forschung aus.
PostDICOM wird von medizinischen Fachleuten verschiedener Fachrichtungen – Radiologen, Kardiologen, Spezialisten für nukleare Bildgebung, biomedizinischen Forschern sowie Professoren, Studenten und Patienten gleichermaßen – für die sichere Speicherung, den Abruf und den Austausch medizinischer Bilddaten genutzt.
PACS ist zu einem integralen Bestandteil von radiologischen Abteilungen und Praxen geworden, da es die Verwaltung medizinischer Bildarchive vereinfacht und beschleunigt, den Arbeitsablauf verbessert und die Produktivität steigert. Es ist das moderne, digitale Äquivalent der früher üblichen papier- und filmbasierten Archivierung und macht Prozesse wie die Entwicklung in der Dunkelkammer, die Filmlagerung und das Kopieren von Filmen überflüssig. Die Zeiteffizienz und der Komfort von PACS-Systemen machen sie zu einem logischen und wünschenswerten Upgrade für alle medizinischen Praxen, die noch auf starre physische Archivierungs- und Bildverarbeitungssysteme angewiesen sind. Die Nutzung von PACS in der Radiologie wird weiter zunehmen, da die vollständige Digitalisierung des Fachbereichs, wie es auch in vielen anderen Fachgebieten geschieht, unvermeidlich ist.
Zu den Vorteilen von PACS-Servern gehören:
Mit der jüngsten Entwicklung von cloud-basiertem PACS wie PostDICOM können all diese Vorteile noch weiter gesteigert werden. Durch die Verlagerung des Systems in die Cloud werden Kosten gesenkt, auch weil die Hardware vor Ort und deren Wartung nicht mehr erforderlich sind. Der Fernzugriff steht jedem zur Verfügung, der über eine Internetverbindung verfügt und bereit ist, ein Konto einzurichten, und die Kommunikation zwischen Ärzten und ihren Kollegen sowie Patienten wird weiter erleichtert.
Die Vorteile der Arbeit mit digitalen Kopien (Soft-Copy) und der Betrachtung von Bildern auf Computerbildschirmen scheinen offensichtlich, wenn man sie Verfahren gegenüberstellt, die auf Papier und Film basieren und bei denen Bilder auf Leuchtkästen betrachtet werden. Da die Einführung filmfreier Abteilungen weiter an Fahrt gewinnt, wird die Digitalisierung der medizinischen Bildgebung wahrscheinlich allgegenwärtig werden, und der Übergang zu cloud-basierten Systemen wie PostDICOM ist der nächste logische Schritt.